Gran Canaria:
ist mit einer Fläche von 1560,1 km² nach Teneriffa und Fuerteventura, die drittgrößte der Kanarischen Inseln. Die etwa kreisförmige Insel hat einen Durchmesser von etwa 50 Kilometern und eine Küstenlänge von rund 236 Kilometern. Gemessen an der Bevölkerung ist Gran Canaria nach Teneriffa an - zweiter Stelle - aller Kanaren-Inseln.
Die Hauptstadt ist Las Palmas de Gran Canaria.
Dieser, durch - die früheren Vulkantätigkeiten - entstandene Insel-Archipel, ist einer der schönsten Plätze Europas, ja sogar - ohne zu übertreiben - unserer Erde! Wie wir als Urlauber festellen können, besteht
"Gran Canaria" also nicht nur aus Strand und Sand! Mit den Bildern in diesem Teil (4) meiner Galerien möcht ich euch zeigen, wie es im "Inneren der Insel" aussieht. Wald - Wald - Wald ..., aber auch schöne Plätze. Also bekommt ihr etwas Information von mir - über Klima, Wetter, Vegetation usw.! Ja - und natürlich - die Bilder (bitte auch anschauen)!
Klima:
Gran Canaria liegt im Einflussbereich der Passatwinde, die auf der Nordhalbkugel von Nordosten herandrängen. Sie werden an den Inselbergen zum Aufsteigen gezwungen und sorgen an deren Nordhängen für zum Teil ergiebige Niederschläge, meist in Form von Nebel. Die Insel ist daher klimatisch in etwa zweigeteilt - in den feuchteren Norden und den trockeneren Süden. Die Trockenheit des Südens der Insel wird durch den Einfluss starker und sehr trockener Winde aus der Sahara - noch verstärkt. Plötzlich gibt es hier roten Sahara-Sand! Dieses als Calima bezeichnete Wetterphänomen reicht von kaum merklicher Temperaturerhöhung mit starken Winden. Oftmals gibt einen Temperaturanstieg am Tag bis zu 50 °C und in der Nacht bis zu 40 °C.
Wie alle Kanarischen Inseln ist auch Gran Canaria von dem Klimawandel unserer Erde stark betroffen. Dies ergibt sich durch die besonderen Auswirkungen der Klimakrise auf Inselterritorien. Auf den Kanarischen Inseln geht dies mit einer Veränderung der Passatwinde, einem Anstieg des Meeresspiegels und der Wassertemperatur, der Gefahr einer Tropenbildung, längeren Trockenperioden, Dunst, aber auch intensiveren Niederschlägen einher. Vermehrte Dürren bereiten dabei leider auch den Nährboden für Waldbrände.
Vegetation - Blüten der Kanarischen Glockenblume:
Dem regional variierenden Klima entsprechend haben sich auch unterschiedliche Vegetationszonen ausgebildet. Im Norden herrschen von Natur aus Lorbeerwälder vor, während der Süden von einer Halbwüstenvegetation geprägt ist. Dort dominieren an die Trockenheit angepasste Wolfsmilchgewächse. Berühmt ist die Kanaren-Wolfsmilch auf Grund ihres kakteenähnlichen Aussehens. Verbreitet sind auch strauchhohe, verholzte und dickblättrige Natternkopf-Arten. Die aus Amerika stammenden Feigenkakteen haben sich dort ebenfalls ausgebreitet. Die Lorbeerwälder werden von Kanaren-Lorbeer und Baumheide gebildet. Dort kommt auch die Kanaren-Glockenblume - die charakteristische Art der Kanarischen Inseln - von Natur aus vor. Auf Gran Canaria sind aufgrund der intensiven Nutzung durch den Menschen insbesondere die Lorbeerwälder auf kleine Reste zusammengeschrumpft. Die hochgelegenen Regionen sind von Kiefernwäldern bewachsen, die sich vor allem aus einer besonderen Art, der "Kanaren-Kiefer" zusammensetzen.